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von A. Fäh

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Revolution im 3D-Druck: NIO House Amsterdam zeigt die Zukunft der Architektur


 
  • Nachhaltiger 3D-Druck: NIO House Amsterdam nutzt 3D-gedruckte Wandpaneele aus recycelten Materialien.

  • Innovative Architektur: MVRDV und Aectual gestalten den Raum mit modernster 3D-Drucktechnologie.

  • Zukunft der Wiederverwertung: Die verwendeten Materialien können erneut für den 3D-Druck recycelt werden.

 

Nachhaltige Architektur durch 3D-Druck im NIO House Amsterdam.

3D-gedruckte Wandpaneele im NIO House Amsterdam, gestaltet von Aectual
3D-gedruckte Wandpaneele im NIO House Amsterdam, gestaltet von Aectual

Im NIO House Amsterdam, dem europäischen Flagship-Showroom des Elektroautoherstellers NIO, stehen nicht nur die Fahrzeuge im Mittelpunkt. In dem historischen Gebäude an der Leidsestraat im Zentrum von Amsterdam erstreckt sich der wunderschön gestaltete Raum über 2.700 Quadratmeter und bietet neben einem Autoshowroom auch ein Café, Präsentationsflächen, einen Kinderbereich, Co-Working-Spaces, eine Design-Galerie, Büros, Eventflächen und einen Dachpavillon. Die Gestaltung dieses multifunktionalen Raums stammt von der globalen Architekturfirma MVRDV aus den Niederlanden.


Ein besonderes Highlight für uns bei der Neuen Zürcher Zeitung ist der Einsatz von 3D-Drucktechnologien bei der Umsetzung des architektonischen Designs. Im Erdgeschoss des Showrooms finden sich 3D-gedruckte Wandpaneele, die von der Amsterdamer Firma Aectual entworfen und produziert wurden. Diese Firma ist auf die Herstellung von 3D-gedruckten Architekturelementen aus nachhaltigen Materialien spezialisiert.

Die speziell für diesen Raum entworfenen Aectual Wrap-Paneele bestehen aus recyceltem Polymer und Aluminium, das aus gebrauchten Getränkekartons (z.B. Tetrapak) gewonnen wird. Diese Materialwahl entspricht NIOs Vision, den Showroom so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Wenn die Wandverkleidung irgendwann entfernt wird, kann sie zerkleinert und als Rohmaterial für den 3D-Druck bei Aectual wiederverwendet werden, was die Kreislauffähigkeit erhöht. Laut Aectual kann diese „radikale Wiederverwertung“ über einen Zeitraum von 50 Jahren den Materialverbrauch um 600 % reduzieren.


Die 3D-gedruckten Wände, die mit grossformatigen Roboter-3D-Druckern hergestellt wurden, zeichnen sich durch eine massgeschneiderte geriffelte Textur aus, die sich subtil im Raum verändert. Zum Beispiel hat die Wandverkleidung in der Nähe der Showroombar ein feines vertikales Muster, während die Bar selbst ein breiteres Muster aufweist. Die Paneele wurden auch individuell angepasst, um perfekt in den Raum zu passen, egal ob die Wände gerade, abgewinkelt oder gebogen sind, und beinhalten Elemente, die um Nischen und Bildschirme herum integriert sind. Laut Aectual wurde sogar die Verkleidung des Aufzugsschachts und der Türen 3D-gedruckt.


Für dieses spezielle Projekt wählte die Architekturfirma die natürliche „Sand“-Farbe von Aectual, die Firma bietet jedoch eine Palette von 13 Standardfarben an. Bemerkenswert ist, dass dies nicht das erste Mal ist, dass MVRDV die 3D-Druckexpertise von Aectual nutzt. Letztes Jahr arbeiteten die Firmen gemeinsam am Design des Tiffany & Co. Stores im Changi Airport in Singapur, wo Aectual eine von der Meereswelt inspirierte Fassade aus recyceltem Ozeanplastik 3D-druckte.

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