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von A. Fäh

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Verurteilt wegen Waffen aus dem 3D-Drucker: Britische Behörden warnen vor neuem Risiko

 
  • Zwei Männer in Grossbritannien wurden verurteilt, nachdem sie versucht hatten, Maschinenpistolen mithilfe von 3D-Druckern herzustellen und an kriminelle Gruppen zu verkaufen.

  • Dieser Fall zeigt die Bedeutung von technischem Wissen trotz online verfügbarer Informationen über den 3D-Druck von Waffen.

  • Die Sicherheitsbehörden warnen vor dem neuen Risiko, das mit der Herstellung von 3D-gedruckten Waffen verbunden ist.

 

3D-Druck: Männer in Grossbritannien verurteilt für Herstellung und Verkauf von Maschinenpistolen.

Sichergestellte 3D-gedruckte Maschinenpistole, die im kriminellen Plan verwendet wurde.
Eine der mit einem 3D-Drucker hergestellten Maschinenpistolen, beschlagnahmt durch die Polizei. (Bild © Sheffield Crown Court)

In Grossbritannien wurden zwei Männer verhaftet und verurteilt, nachdem sie versucht hatten, Maschinenpistolen mithilfe von 3D-Druckern herzustellen und diese an kriminelle Gruppen zu verkaufen. Dieser Fall markiert eine der ersten Strafverfolgungen dieser Art im Land, und Sicherheitsbehörden betonen die Relevanz und das Risiko solcher Vorhaben.




Details des Falles:


Die Verhafteten, Sibusiso Moyo und Christopher Gill, wurden des Versuchs überführt, mit handelsüblichen 3D-Druckern selbstgemachte Waffen zu produzieren und an kriminelle Banden zu liefern. Moyo erhielt eine Haftstrafe von 18 Jahren, während Gill zu 13 Jahren und acht Monaten verurteilt wurde.


Das Sheffield Crown Court erfuhr, dass bis zur Entdeckung des Vorhabens im Mai 2022 sechs Schusswaffen entweder gedruckt oder sich in der Produktion befanden. Die Entdeckung erfolgte, als die Polizei ein Auto durchsuchte, das mit Gill in Verbindung stand, und dabei eine Waffe in einer blauen Tasche fand. Diese Waffe trug die Aufschrift "FGC-9" sowie die Worte "live free or die" und zeigte ein Bild eines blutenden Arms, der ein Schwert hielt.


Bei einer späteren Durchsuchung von Gills Haus fanden die Beamten zwei weitere nahezu fertige FGC9s. Bei Moyo wurden zwei 3D-Drucker sowie diverse Bauteile zum Herstellen der Waffen sichergestellt. Darüber hinaus wurden verschlüsselte Nachrichten gefunden, in denen er die benötigten Teile aufführte.


Gerichtliche Einschätzungen und Statements:


Die Staatsanwaltschaft betonte, dass trotz der online verfügbaren Informationen über den Druck von Waffen technisches Know-how erforderlich sei. Moyo wurde zudem des Besitzes eines Ausweisdokuments mit falscher Absicht schuldig gesprochen, da er versuchte, Teile für die Waffenherstellung unter einem falschen Namen zu bestellen.


Detective Chief Inspector Andrew Howard von der Yorkshire and Humber Regional Organised Crime Unit bezeichnete die Untersuchung als "wegweisend."

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